Unser Wohnwagen

Im Juni 2016, also vor ziemlich genau einem Jahr, haben wir uns nach langer und reifer Überlegung unseren Wohnwagen gekauft.

Den LMC 530K Musica.

Ein schönes Gefährt und auch das Einzige welches unseren Ansprüchen genügt. Bevor es aber soweit war, sind wir auf Messen unterwegs gewesen und haben uns verschiedene Modelle angeschaut.

Wir wollten ein breites, langes Bett, damit wir zum einen den Schlafkomfort von zu Hause auch unterwegs haben, zum anderen weil  wir uns mit unseren Körpergrößen auch lang machen wollten. Ein passendes Bett zu finden war gar nicht so einfach, da die meisten Betten etwa 135cm breit sind (geht gar nicht, wir brauchen beide unseren Platz) und ca. 180cm – 190cm lang (der Papa ist aber über 190cm groß und ich bin mit knapp 180cm auch nicht gerade klein). Der LMC 530K hat zwar getrennte Betten, aber mit einem Rollrost, welches aus dem vermeintlichen Nachttischkasten herausgezogen werden kann. So entsteht eine über zwei Meter breite Schlafwiese, auf der sogar unsere Tochter bei Bedarf mit schlafen kann. Und da wir die ursprünglichen harten Matratzen gegen weichere ausgetauscht haben (bis auf das Mittelteil, das ist noch original, da das eine Sonderanfertigung wäre) schlafen wir jetzt dort genauso gut wie zu Hause (außer die Kleine schläft quer…).

Für unsere Tochter brauchten wir auch ein Bett und da weiterer Nachwuchs nicht ausgeschlossen ist, sollte es ein Etagenbett sein. Da der LMC das Hochbett im Heck hat, ist die Sitzgruppe angeordnet wie in einer U-Bahn, nämlich gegenüber. Lieber hätte ich eine gemütliche Rundsitzecke gehabt, aber das gibt es nicht mit dem von uns anvisierten Bett zusammen.

Unser Wohnwagen ist etwa 2,30 Meter breit, die Rundsitzecke gibt es nur bei dem 2,50 Meter breitem Modell. Wir wollten aber so schmal und windschnittig wie möglich unterwegs sein, da wir beide keine große Erfahrung im Fahren mit Anhänger haben und deswegen lieber etwas mehr Platz zum Seitenstreifen und entgegenkommenden Fahrzeugen haben wollten.

Bei einer Gesamtlänge von über 8 Metern und einem maximalen Gewicht von 1700 Kilo war der Mover für uns unabdingbar. Eine sehr wendige und kraftsparende Lösung.

Mit einer Stehhöhe von ungefähr 1,95 Meter ist auch das Stehen und Gehen im Wohnwagen für den Papa kein Problem. Nur an der Führleiste für die Schiebetür zum „Kinderzimmer“ hat er sich bisher einmal den Kopf gestoßen…

Vom Design Musica hat uns letztlich der Probeurlaub mit genau diesem Modell überzeugt. Bevor wir uns unseren Wohnwagen gekauft haben, sind wir ein paar Tage an die Nord- und Ostsee gefahren. Um das Auf- und Abbauen und Anhängen zu üben mussten es schon zwei Campingplätze sein. Tipps haben wir uns dabei von meinen erfahrenen Camper-Eltern geholt, die uns mit ihrem eigenen Wohnwagen begleitet haben und uns liebend gerne unterstützt und geholfen haben.

Nachdem wir inzwischen mehrere Wochenendtrips und Urlaube gemacht haben, sind wir immer noch schwer begeistert von unserem Wohnwagen. Bis jetzt gibt es kein Modell, das besser zu uns passen würde.

Liebe Grüße

Inga

2 Gedanken zu „Unser Wohnwagen

  1. Hallo Inga,

    deine Freude am Reisen mit dem Wohnwagen kann ich gut verstehen. Mit eine der schönsten Arten Urlaub zu machen und diesen intensiv zu erleben. Hier kannst du unsere Adriane sehen, mit der wir regelmäßig Abenteuer erleben 🙂

    Die Kids finden es super mit dem Womo unterwegs zu sein, die haben es aber platztechnisch auch wesentlich einfacher. Da ihr beide ja nicht gerade klein geraten seid, kann ich die Sucherei nach einem passenden Bett gut verstehen. Bei uns gab es letztes Jahr auch einen Umbau: Wir haben uns dazu entscheiden unserer Adriane eine solche Wohnmobil Solaranlage aufs Dach zu bauen, um in diesem Bereich unabhängiger zu werden. Seitdem ist der leckere Morgenkaffee aus der Lieblingskaffeemaschine auch immer mit dabei und wichtige Dinge, wie die Akkus für die Kamera meines Mannes, kann Adriane jetzt zwischendurch wieder aufladen.

    Den Einbau hat mein Mann übernommen, ich hätte leider nicht die nötige Technikaffinität besessen. Aber alles in allem ging das Umsetzen fix und die ersten Touren mit Solarstrom haben wir mittlerweile auch schon absolviert. Ich persönlich empfinde die Neuerung als sehr angenehm. Wäre das denn auch etwas für euch?

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß, Erholung und Freude auf euren kommenden Touren!
    Viele Grüße,
    Susa

    1. Hallo Susa,

      die Möglichkeit eine Solaranlage auf das Dach zu bauen haben wir im Hinterkopf. Solange wir aber immer auf Campingplätzen übernachten und uns Strom zur Verfügung steht, benötigen wir das nicht.
      Sollten wir allerdings mal auf die Idee kommen „wild“ zu campen wäre das eine tolle Option.

      Liebe Grüße
      Inga

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